Silvester und Ferienende sorgen für viel Verkehr
ACE-Verkehrslagebericht – für das Wochenende 30.12.2011 – 01.01.2012
Stuttgart (ACE) 26. Dezember 2011 – Der Jahreswechsel und die Weihnachtsferien sorgen am bevorstehenden Wochenende verbreitet für dichten Reiseverkehr, auf stark frequentierten Fernrouten muss mit Staus gerechnet werden. In Berlin, Brandenburg, Saarland, Sachsen und in Thüringen gehen die Ferien bereits zu Ende, wodurch es zeit- und streckenweise zu Verkehrsstörungen kommen kann. Das wird laut ACE Auto Club Europa schon von diesem Freitag an (30.Dezember 2011) der Fall sein.
Zeitpolster ins Reisegepäck nehmen
Auch in den benachbarten Ländern wird es am Silvester-Wochenende auf den Fernstrecken lebhaften Reiseverkehr geben und auch Staus am Silvester-Wochenende werden dort nicht ausbleiben. In den angrenzenden Alpenländern wird auf den Ferienrouten und Zufahrtsstraßen rund um die Wintersportorte erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Reisende sollten sich auf regen Verkehr mit teils starken Behinderungen, Staus und Wartezeiten einrichten, rät der ACE. „Ins Reisegepäck gehören warme Sachen und auch ein gehöriges Zeitpolster“.
Erst am Sonntags starten
Bester Reisetag aus Sicht der ACE-Touristikexperten ist der Sonntagvormittag. Mit Schneefällen ist jetzt auch fern der Berge immer zu rechnen. Ohne Winterausrüstung wie Winterreifen, Scheibenfrostschutz, Decke, Getränke und Mobiltelefon sollte niemand unterwegs sein. In hügeligen und bergigen Regionen sind Schneeketten unverzichtbar, mahnt der ACE.
Aufgrund sich ändernder Wetterverhältnisse rät der Club ferner, sich über die Verkehrslage auf den Alpenpässen jeweils aktuell im Internet zu informieren:
Aktuelle Lageberichte der Alpenpässe unter: ace-online.de/alpenpaesse
Autos in der Flugbahn von Silvesterraketen
In der Silvesternacht sollten Autos vorsorglich aus typischen Gefahrenzonen herausgebracht werden. Anwohnerstraßen in der Nähe von Kneipen sowie Marktplätze und Szenentreffpunkte gehören zu den gefährlichsten Stellplätzen, so der ACE. Besser sei es, in der Nacht zum Jahreswechsel, Fahrzeuge in sicheren Garagen oder Parkhäusern abzustellen. Auch sei eine rechtzeitige Verständigung mit Knaller-Fans in der Nachbarschaft sinnvoll. "Besser vorher freundlich mahnen als später anzeigen", empfiehlt der Club. Querschlagende Raketen, die von Terrassen und Balkons gestartet werden, könnten bei unvorhersehbarer Flugbahn schnell das teure Blech streifen und mindestens ärgerliche Schmauchspuren hinterlassen. Um sie wegzubekommen, hilft nach Darstellung des ACE in aller Regel handelsübliches Poliermittel für Autolacke.
Mitunter riskant seien auch Autofahrten in der Silvesternacht. Mancher Zeitgenosse mache sich einen Spaß daraus, gezündete Böller auf vorbeifahrende Autos zu werfen.
Wer sich in der Nähe von "Abschusszonen" aufhält, muss sich über die Gefährlichkeit von Krachern im Klaren sein, hebt der ACE hervor. Deshalb führe auch eine Verletzung nicht unbedingt zu einem uneingeschränkten Schadensersatzanspruch. Eine private Haftpflichtversicherung trete aber meist dann ein, wenn etwa ein Feuerwerkskörper einen Schaden angerichtet hat oder wenn der Schadensverursacher ungeschickt beispielsweise mit Knallfröschen hantierte. Bei Haftungsfragen entscheidend sei immer die Bewertung des Einzelfalles, so der ACE.
Tipps für Autofahrer
Vor Fahrtbeginn zu längeren Urlaubsfahrten Wintertauglichkeit des Fahrzeugs prüfen.
Bei Fahrten in die Alpen und Mittelgebirge Winterausrüstung (Schneeketten) mit führen.
Für den Fall der Fälle: Je Fahrgast eine warme Decke, Thermoskanne mit Heißgetränk, Proviant zum Knabbern und Getränk.
Bei jeder Fahrt voll aufgeladenes Handy mitnehmen, vorher Nicht mitfahrenden Personen Fahrtziel bekannt geben.
Bei Shopping-Tripps: Auto zuhause stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
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