Oldtimer gewinnen 2011 wieder stärker an Wert hinzu
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 18:56 Uhr
Deutscher Oldtimer Index des VDA
Berlin, 1. Februar 2012. Pünktlich zur Bremen Classic Motorshow veröffentlicht der Verband der Automobilindustrie (VDA) den neuen Deutschen Oldtimer Index. Die durchschnittlichen Werte von Oldtimern in Deutschland haben sich 2011 deutlich weiter-entwickelt, der Deutsche Oldtimer Index stieg um 9,3 Prozent.Nach einer verhaltenen Entwicklung im Jahr 2010 aufgrund der Wirtschaftskrise hat der Index damit wieder kräftiger zugelegt. Der Punktestand stieg von 1.776 Ende 2010 auf nun 1.941 Zähler.
Die Liste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs führt weiterhin die "Ente" (Citroen 2 CV) an, gefolgt vom Renault R4, der im Vorjahr Platz 5 belegte. Er hat den Fiat 500 R und den Porsche 924 auf den dritten und vierten Rang verdrängt. Aufsteiger des Jahres ist der Mercedes-Benz 300 SL "Flügeltürer", der von Platz 21 auf Platz 5 kletterte. Erstmals unter den besten Zehn ist auch das Pontiac Bonneville Cabriolet auf Platz 6. Insgesamt haben Oldtimer von deutschen Herstellern 2011 am stärksten zugelegt. Der Länderindex Deutschland stieg von 2.031 auf 2.551 Zähler. Der Teilindex für US-amerikanische Fahrzeuge legte von 1.720 auf 1.904 Punkte zu. Oldtimer aus Frankreich, Italien, Japan, Schweden und dem Vereinigten Königreich stiegen nur geringfügig im Wert.
Der Deutsche Oldtimer Index wird jährlich vom Verband der Automobilindustrie heraus-gegeben. Classic-car-tax aus Castrop-Rauxel steuert die notwendigen Daten zur Ermittlung des Index bei. Der Deutsche Oldtimer Index wird seit 1999 berechnet. Zugrunde liegen die Daten der Preisentwicklungen von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen Oldtimermarkt repräsentieren. Um eine Verfälschung durch besonders wertvolle Einzelstücke zu vermeiden, werden in der Berechnung des Index keine Vorkriegsfahrzeuge berücksichtigt. Der Anfangswert im Jahr 1999 wurde auf 1.000 Punkte festgelegt.
Berufspendler im Winter: Besser früher aufstehen statt verspätet ankommen
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 18:45 Uhr
Stuttgart (ACE) 2. Februar 2012 – Sibirische Kälte, Glatteis, Schneechaos auf den Straßen – alles das ist streng genommen kein Grund, sich zu verspäten. Wer aus Witterungsgründen unpünktlich zur Arbeit erscheint, muss folglich mit Gehaltskürzungen rechnen. Oder die versäumte Zeit muss nacharbeitet werden. Darauf hat jetzt der ACE Auto Club Europa aufmerksam gemacht. Der Club rät Berufspendlern deshalb, sie sollten sich auf dem Weg zur Arbeit vorsorglich ein Zeitpolster anlegen, wenn die Wetterdienste zuvor Verkehrsbehinderungen wegen Schneefall und Glatteis angekündigt haben. „Das Wegerisiko liegt grundsätzlich beim Arbeitnehmer, der damit auch die Folgen höherer Gewalt zu tragen hat“, betonen die ACE-Rechtsexperten. Für den Fall, dass die Schule oder der Kindergarten aufgrund von Winterwetter geschlossen bleibt, darf ein Elternteil zur Betreuung des Kindes der Arbeit fernbleiben, ohne dass ihm deswegen kurzfristig Nachteile drohen. Der Arbeitgeber hat allerdings Anspruch darauf, unverzüglich über das Fernbleiben informiert zu werden. Hier, so der ACE, greifen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (§ 616 BGB), wonach ein Arbeitnehmer dann weiter Anspruch auf Arbeitsentgelt hat, wenn er „durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden“ der Arbeit fernbleibt. Wenn winterliche oder vergleichbare Witterungseinflüsse wie beispielsweise Hochwasser dazu führen, dass nicht gearbeitet werden kann, haftet der Arbeitgeber im Rahmen seines „Betriebsrisikos“, das heißt, er ist verpflichtet, Lohn an seine Beschäftigten zu zahlen, auch wenn diese dafür keine Gegenleistung erbracht haben.
Ausgaben für Verkehrssicherheit auf Rekordtief
Dienstag, den 24. Januar 2012 um 12:42 Uhr
(c) ACE kritisiert: In die Verkehrssicherheit wird zu
wenig investiert
Bund investiert nur 12 Cent pro Kopf in Maßnahmen zur
Unfallverhütung
Stuttgart / Goslar (ACE) 23. Januar 2012 – Anspruch und
Wirklichkeit klaffen weit auseinander: Mit einem neuen nationalen Programm für
mehr Verkehrssicherheit will die Bundesregierung die Zahl der Verkehrstoten
(2010: 3.648) bis zum Ende der Dekade (2020) um 40 Prozent reduzieren. Doch der
finanzielle Einsatz des Bundes für Verkehrssicherheitsarbeit ist zuletzt massiv
zurückgefahren worden.
Das geht aus einer Studie hervor, die der ACE Auto Club
Europa unmittelbar vor Beginn des 50. Deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar
veröffentlicht hat. Danach stellte der Bund von 2005 bis 2007 jeweils noch
11,248 Millionen Euro für Verkehrserziehung bereit; zuletzt (2011) waren es
aber nur noch 10 Millionen Euro. Den Angaben des ACE zufolge betrug der
Minderaufwand des Bundes für Verkehrserziehungsmaßnahmen mehr als 18 Prozent,
was auf Kürzungen (11,1 Prozent) und Kaufkraftverlust (7 Prozent)
zurückzuführen sei.
Vom ACE wird außerdem moniert, dass selbst von den
bewilligten Mitteln jährlich zwischen 0,4 Millionen und 1,2 Millionen Euro
nicht einmal abgerufen worden seien. Unterm Strich investiere der Bund pro Jahr
und Kopf der Bevölkerung (81,8 Millionen) gerade mal rund 12 Cent in die
Verkehrssicherheitsarbeit, kritisierte der Club. Der Verkehrssicherheitsarbeit
stünden unter Einrechnung der Inflation heute nahezu zwei Millionen Euro
weniger zur Verfügung als im Jahr 2005.
Staatliche Filmförderung besser ausgestattet
Gemessen am finanziellen Engagement der Öffentlichen Hand
zugunsten anderer gesellschaftlicher Aufgaben werfen die in Cent zählbaren
Aufwendungen des Bundes für unfallverhütende Verkehrspädagogik aus Sicht des
ACE Fragen nach der Verhältnismäßigkeit auf. Der Club zieht dazu einen
Vergleich: Allein das ebenfalls auch mit Steuergeldern finanzierte Programm zur
Förderung der Filmproduktion in Deutschland sei mit einem Budget von insgesamt
mehr als 90 Millionen Euro ausgestattet und stehe damit nahezu zehn Mal besser
da als die staatliche Förderung der Verkehrssicherheitsarbeit. ACE-Sprecher
Rainer Hillgärtner: "Für eine Reihe von Politikern ist die Einladung zu
einem Filmfestival mit rotem Teppich, Glanz und Glamour offensichtlich
attraktiver als ein Fototermin mit einem betagten Gurtschlitten oder einer
beschlagenen Rauschbrille."
Der ACE-Sprecher stellte allerdings klar, seinem Club
gehe es nicht darum, jetzt Mittel aus der staatlichen Filmförderung zugunsten
der Verkehrssicherheitsarbeit umzuschichten. Den Politikern sollte allerdings
zu denken geben, dass mit staatlichem Zutun eine Filmproduktion wie Keinohrhase
oder Zweiohrküken gesellschaftspolitisch immer noch höher bewertet wird als die
Arbeit von Menschen, die sich für mehr Verkehrssicherheit stark machten.
Verkehrsunfälle: Volkswirtschaftlicher Schaden beträgt
30,5 Milliarden Euro
Die Folgekosten von Verkehrsunfällen verursachen laut ACE
jedes Jahr nahezu unverändert einen volkswirtschaftlichen Schaden von mehr als
30 Milliarden Euro. Jeder tödlich verletzte Verkehrsteilnehmer belastete im
Jahr 2009 die Volkswirtschaft mit nahezu einer Million Euro. Ein einziger
Schwerverletzter verursacht volkswirtschaftliche Kosten von mehr als 110.000
Euro. In die Berechnung fließen Faktoren wie die Kosten für Rettungsdienste und
Behandlung, aber auchRessourcenausfälle
durch Tod oder Erwerbsminderung mit ein. Bedingt durch den demografischen
Wandel steigen die Unfallfolgekosten bei Schwer- und Leichtverletzten seit
Jahren kontinuierlich an.
Der ACE machte darauf aufmerksam, dass die
Unfallhäufigkeit zwischen 2005 und 2009 um 2,6 Prozent angestiegen ist.
Unfälle, bei denen nur Sachschäden protokolliert wurden,
nahmen um 4,45 Prozent zu. Die Kosten pro Unfall stiegen im gleichen Zeitraum
jedoch um gut 6 Prozent. Auch wenn weniger Verkehrsopfer gezählt werden, ist
der Straßenverkehr weit entfernt davon, sicher zu sein, machte der ACE
deutlich.
Auf die richtige Lagerung kommt es an
Allter Sprit gehört nicht zum „alten Eisen“
Wenn Sprit lange halten soll, kommt es, ähnlich wie beim Wein, auf die optimale Lagerung an.
Alter Tropfen, edler Tropfen?
Beim ADAC hat man jetzt alte Kraftstoffproben der Sorte „Super verbleit“ untersucht. Die Proben wurden vor 25 Jahren im Keller des ADAC Technik Zentrums in Landsberg am Lech eingelagert. Ergebnis: Der alte Sprit muss nicht in den Sondermüll. Er kann heute noch verwendet werden und erfüllt auch nach einem Vierteljahrhundert die gültigen Anforderungen der Kraftstoffnorm - allerdings mit nicht mehr zulässigen Blei- und Schwefelanteilen. Diese hat der Gesetzgeber aus Umweltschutzgründen vor vielen Jahren verboten.
Das Benzin befand sich in einem absolut luftdicht verschlossenen Metallbehälter. Bei Kunststoffkanistern, die „atmen“ oder bei nicht hermetisch abgeschlossenen Tanks von Autos oder Motorrädern, ist die Situation ganz anders zu bewerten. Hier kann das Benzin durchaus an Qualität verlieren und für den Einsatz im Motor unbrauchbar werden. Unbegrenzt haltbar ist Kraftstoff auf jeden Fall nicht. Durch die Zufuhr von Sauerstoff verschlechtern sich seine Eigenschaften.
Vor 25 Jahren kostete der Liter Super verbleit 1,16 Deutsche Mark - das sind 0,59 Euro. Heute muss man für einen Liter Super E10 im Schnitt rund 1,50 Euro investieren. Der eingelagerte Kraftstoff des ADAC wurde übrigens seiner Bestimmung zugeführt und treibt jetzt einen Oldtimer aus der Vor-Katalysator-Zeit an. Alter Sprit passt offensichtlich gut zum alten Auto: Anders als bei vielen modernen Fahrzeugen macht dem in die Jahre gekommenen Auto das Blei im Kraftstoff nämlich nichts aus.
Dichter Reiseverkehr auf den Autobahnen
Dienstag, den 03. Januar 2012 um 20:33 Uhr
ACE-Verkehrslagebericht – für das Wochenende 06.01. – 08.01.2012
Stuttgart (ACE) 02. Januar 2012 – Wintersportausflügler und Ferienheimkehrer sorgen auf den Autobahnen für dichten Reiseverkehr. Besonders im Süden Deutschlands und in den angrenzenden Alpenländern erwartet der ACE Auto Club Europa lange Staus. Das Ferienende, das erfahrungsgemäß viel Verkehr nach sich zieht, wird in insgesamt acht Bundesländern eingeläutet: Baden Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Hinzu kommt, dass auch in den Niederlanden, in Österreich, Italien und der Schweiz die Weihnachtsferien enden.
Vor allem am Sonntag dürfte es laut ACE beispielsweise auf der Inntalautobahn A12 und auf den Autobahnen um München und Ulm herum zu größeren Staus in Richtung Heimat kommen. Grund hier ist der starke Rückreiseverkehr aus den nahen alpenländischen Wintersportgebieten. Der kommende Freitag ist in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein Feiertag (Heilige Drei Könige), der dort gerne als Brückentag für Kurzurlaube genutzt wird nach dem Motto: Donnerstag hin, Sonntag zurück. Auch in Österreich, Italien und der Schweiz kann der Freitag als Brückentag genutzt werden.
In den Hochlagen der Alpen gibt es jetzt Schnee satt. Mit Behinderungen auf den Zufahrtstraßen ist zu rechnen. Ohne Winterausrüstung wie Winterreifen, Scheibenfrostschutz, Decke, Getränke und Mobiltelefon sollte niemand unterwegs sein. In Hochgebirgsregionen sind zudem Schneeketten unverzichtbar, mahnt der ACE.
Aufgrund sich ändernder Wetterverhältnisse rät der Club ferner, sich über die Verkehrslage auf den Alpenpässen jeweils aktuell im Internet zu informieren: Aktuelle Lageberichte der Alpenpässe unter: ace-online.de/alpenpaesse
Tipps für Autofahrer
Vor Fahrtbeginn zu längeren Urlaubsfahrten Wintertauglichkeit des Fahrzeugs prüfen.
Bei Fahrten in die Alpen und Mittelgebirge Winterausrüstung (Schneeketten) mit führen.
Für den Fall der Fälle: Je Fahrgast eine warme Decke, Thermoskanne mit Heißgetränk, Proviant zum Knabbern und Getränk.
Bei jeder Fahrt voll aufgeladenes Handy mitnehmen, vorher Nicht mitfahrenden Personen Fahrtziel bekannt geben.