Volkswagen Käfer beliebtester Oldtimer in Deutschland
Samstag, den 18. Mai 2013 um 21:30 Uhr | | |
In der
Zulassungs-Rangliste der über 30 Jahre alten Fahrzeuge belegt der Volkswagen
Käfer souverän den Spitzenplatz. Bereits an siebter Stelle bei den
Oldtimer-Zulassungen liegt der VW Bus der Generationen T1 bis T3.
ADAC begrüßt moderate Töne zur Verkehrspolitik der neuen Landesregierung
Freitag, den 22. Februar 2013 um 20:04 Uhr | | |
Kritik an geplanten Abbau von Radar-Warnschildern
Der Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.
V., Reinhard Manlik, begrüßt die Signale des neuen niedersächsischen
Verkehrsministers Olaf Lies, starre Temporegelungen an Straßen abzuschaffen.
"In Zeiten moderner Möglichkeiten der Verkehrsregulierung sind starre,
unflexible Schilder mehr als überholt", betont Reinhad Manlik. Auch der
ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. setzt sich vehement für eine dynamische
Steuerung der Verkehrsflüsse ein.
Kritik übt der Automobilclub allerdings an dem geplanten
Abbau von Radar-Warnschildern auf der A 2. "Wir treten für mehr
Transparenz in der Verkehrsüberwachung ein. Ankündigungen tragen dazu bei, dass
möglichst viele Verkehrsteilnehmer an besonderen Gefahrenstellen die zulässige
Höchstgeschwindigkeit einhalten. Es darf nicht darum gehenmöglichst viele Verkehrsteilnehmer bei einer
Übertretung zu ertappen", so der Vorsitzende des ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. Der Automobilclub fordert die Landesregierung
auf, die Blitzer gleich mit abzubauen. "Denn diese Blitzer sind
beispielhaft für die Abzocke von Autofahrern. Sie dienen in keiner Weise der
Verkehrssicherheit, sondern sollen allein die leeren Kassen von Kommunen und
Landkreisen füllen", so Manlik. Hauptursache für viele Unfälle auf der A 2
ist nicht überhöhte Geschwindigkeit, sondern der hohe Schwerlastverkehrsanteil.
Massive Radarkontrollen sind dort nicht geeignet, um die Sicherheit auf der A 2
zu erhöhen, so die Kritik des Automobilclubs. Wichtig sind vermehrte Kontrollen
der Fahr- und Lenkzeiten der Lkw-Fahrer sowie der zügige Ausbau von Park- und
Rastflächen auf der A 2.
Wohlwollend nimmt der Automobilclub hingegen das
Bekenntnis zum Weiterbau der A 39 und den Bau der A 20 zur Kenntnis. Gleichwohl
fordert der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.dieneue Landesregierung auf, schnellstmöglich beide Projekte anzugehen und
die nötigen finanziellen Mittel beim Bund anzufordern. "Niedersachsen braucht
für eine leistungsfähige Wirtschaft einen Ausbau der Infrastruktur und dazu gehören
die A 39 und A 20 ganz sicher dazu“, so der Vorsitzende des ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. Reinhard Manlik. Schon jetzt stoßen
Niedersachsens Autobahnen vielerorts an ihre Grenzen der Belastbarkeit. Bis zu
120.000 Kfz verkehren beispielsweise täglich auf der A 2 pro Richtung.
Prognosen für das Jahr 2025 gehen davon aus, dass der Pkw-Anteil um 20 Prozent
und der Lkw-Verkehr sogar um 60 Prozent zunehmen werden.
ACE: Ablenkung hinterm Steuer tötet
Freitag, den 22. Februar 2013 um 19:59 Uhr | | |
ACE Auto Club Europa: Eine Ursache für Verkehrsunfälle,
die auf Ablenkung zurückzuführen sind, etwa 20 Prozent der tödlichen Unfälle,
könnte aus Sicht des ACE auch im Einzug von immer mehr Multimediaangeboten im
Auto liegen. Stuttgart (ACE) 22. Februar 2013 – Der ACE Auto Club Europa hat den
deutlichen Rückgang der Zahl der Verkehrstoten als „hoffnungsvolles Zeichen für
mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ bezeichnet. Jetzt komme es darauf an, die
positive Entwicklung zu verstetigen.
Der ACE geht davon aus, dass 90 Prozent der
Straßenverkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Etwa 20
Prozent der tödlichen Unfälle würden durch eine Ablenkung des Fahrers verursacht.
„Wie dem wirksam zu begegnen ist, sollte jetzt auch zu den vordringlichen
Aufgaben der Verkehrsunfallforschung gehören“, sagte ACE-Sprecher Rainer
Hillgärtner am Freitag in Stuttgart. Beispielsweise müsse geklärt werden,
inwieweit moderne Fahrerassistenzsysteme menschliche Schwächen ausgleichen
könnten. Außerdem müsse mehr Augenmerk auf den absehbaren rasanten Einzug des
Internets im Auto gerichtet werden. Wer hinterm Steuer Internetdienstleistungen
in Anspruch nimmt, kann sich nicht mehr hinreichend auf das
Straßenverkehrsgeschehen konzentrieren, vermutet der ACE und verweist hierzu
auf die Ergebnisse eigener Testreihen.
Nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) starben im Jahr 2012 3606 Menschen auf deutschen
Straßen. Das waren den Angaben der Behörde zufolge 403 Getötete oder 10,1 %
weniger als im Jahr 2011. Damit sei die Zahl der Todesopfer im Jahr 2012 noch
stärker als erwartet gesunken und liege sogar unter dem bisher niedrigsten Wert
von 3648 Getöteten im Jahr 2010, zitierte der ACE aus dem Bericht des
Bundesamtes.
Golf II bekommt Oldtimer-Status
Montag, den 18. Februar 2013 um 19:15 Uhr | | |
Für
gepflegte und originalgetreu belassene Klassiker, die älter als 30 Jahre sind,
können deren Besitzer in Deutschland ein steuersparendes H-Kennzeichen
beantragen. Ab 2013 gilt dies auch für den VW Golf II, der damit
Oldtimer-Status genießt.
Alkoholisierte oder maskierte Narren gehören nicht ans
Steuer
Die Jecken sind los und bevölkern Städte und Straßen auch
in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Besonders am kommenden Wochenende und
Anfang nächster Woche am Rosenmontag muss aufgrund vieler Karnevalsumzüge mit
stundenlangen Straßensperren gerechnet werden. Wer Parkplatzsuche und
verstopften Straßen entgehen möchte, dem rät der ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Zudem haben maskierte oder alkoholisierte Narren hinter
dem Steuer nichts zu suchen. Wer sich nach feuchtfröhlichem Feiern dennoch
hinters Lenkrad setzt, dem drohen bei einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille vier
Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 500 Euro und ein Monat Führerscheinentzug.
Bei auffälligem Fahrverhalten muss bereits bei 0,3 Promille mit dem
Führerscheinentzug von einem halben Jahr und einer saftigen Geldstrafe
gerechnet werden.
Jecken, die dennoch mit dem Auto unterwegs sind, müssen
darauf achten, dass Kostüm und Maske weder die Bewegungsfreiheit, noch Gehör
oder Sicht des Fahrers beeinträchtigen. Wer derartig verkleidet kontrolliert
wird, muss mit einem Bußgeld von zehn Euro rechnen.